Unser Verständnis wissenschaftlicher Politikberatung

Unser Verständnis qualitativ hochwertiger wissenschaftlicher Politikberatung orientiert sich an den „Leitlinien Politikberatung“ der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Wissenschaftliche Politikberatung kann und soll sowohl politische Entscheidungen als auch einen allgemeinen gesellschaftlichen Diskurs nicht ersetzen. Ihre Aufgabe besteht darin, dieselben vorzubereiten, überhaupt zu ermöglichen und kritisch zu begleiten.

Eine Kernaufgabe der wissenschaftlichen Beratung ist somit, das nach den Relevanzkriterien und dem Erkenntnisinteresse der Wissenschaft generierte Wissen so auf politisch relevante Frage- und Problemstellungen anzuwenden, dass hieraus Empfehlungen abgeleitet werden können, die sowohl wissenschaftlich angemessen als auch politisch umsetzbar sind.

Das Institut

Das ISG Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik GmbH ist eine unabhängige wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Forschungsgesellschaft mit Standorten in Köln und Berlin, die auf das seit 1952 bestehende Otto-Blume-Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik e.V. zurückgeht.

Kompetenzen und Leistungsspektrum

Die wissenschaftlichen Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen

  • Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik (Leitung: Dr. Fertig)
  • Sozialpolitik (Leitung: Dr. Engels)

  • „Gerade die Aufgabenstellungen in den Projekten zu Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit zeigen den forschungsstrategischen Nutzen governanceanalytischer Ansätze bei Mehrebenenthemen sowohl im bundesstaatlichen als auch im europäischen Kontext.“

    Helmut Hägele

  • „Das Fundament qualitativ hochwertiger wissenschaftlicher Politikberatung ist wissenschaftliche Expertise. Ohne solide wissenschaftliche Expertise ist der komplette Beratungsprozess auf Sand gebaut.“

    Dr. Michael Fertig

  • „Die individuelle Lebenslage korrespondiert mit der institutionellen Ebene der Gesellschaft: Jeder Lebensbereich der Person vollzieht sich als Inklusion in ein entsprechendes gesellschaftliches Teilsystem.“

    Dr. Dietrich Engels

  • Gleichstellung bzw. faktische Chancengleichheit bezieht sich explizit auf die Gleichstellung von Frauen und Männern, ohne jedoch gleichzeitig – im Sinne der sog. Intersektionalität – die Verschränkung von Geschlecht mit z.B. Alter, Migrationshintergrund oder Gesundheit/Behinderung zu vernachlässigen.“

    Marco Puxi

adminInnovationen brauchen Mut – Bilanz und Perspektiven der Förderung von innovativen wissensbasierten und technologieorientierten Gründern und jungen KMU im Land Brandenburg – Evaluation des Modellprojekts von LASA Brandenburg GmbH und ZAB