Arbeitsbereich Soziale Sicherung und Sozialpolitik

Erstellung einer Expertise zu Forschungsaktivitäten und Praxisbeispielen im Themengebiet „Versorgung von Familien mit kleinen Kindern im ländlichen Raum“

Mit dem Ziel, praxistaugliche Netzwerke zu erproben und zu evaluieren, hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Jahr 2007 das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) eingerichtet. Das übergeordnete Ziel des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen besteht darin, die Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern und ihren Eltern möglichst frühzeitig und nachhaltig zu verbessern und Kindern in Deutschland unabhängig von ihrem Wohnort gleichwertige Entwicklungschancen zu bieten. Dabei gilt die Vernetzung von Angeboten des Gesundheitswesens, der Kinder- und Jugendhilfe und anderen relevanten Akteuren als besonders bedeutsam.

Mit Blick auf die Vernetzung entsprechender Angebote liegt eine besondere Herausforderung darin, dieser Aufgabe auch im ländlichen Raum gerecht zu werden, da dort der demografische Wandel und der Fachkräftemangel im Vergleich zu städtischen Gebieten spezifische Auswirkungen haben. Dies gilt vor allem hinsichtlich der sozialen Infrastruktur ebenso wie der Gesundheitsversorgung. Um dieser Herausforderung zu begegnen, plant das NZFH Projekte im Bereich der Qualitätsentwicklung für den ländlichen Raum. Um diese Qualitätsentwicklungsprojekte inhaltlich vorzubereiten, hat das NFZH das ISG mit der Erstellung einer Expertise zu entsprechenden Forschungsaktivitäten und Praxisbeispielen im ländlichen Raum beauftragt.

Mitarbeiter: Dr. Dietrich Engels, Lisa Huppertz

Auftraggeber: Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Laufzeit: Mai bis November 2020

Status: laufend

Lisa HuppertzErstellung einer Expertise zu Forschungsaktivitäten und Praxisbeispielen im Themengebiet „Versorgung von Familien mit kleinen Kindern im ländlichen Raum“
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