Arbeitsbereich Behinderung, Teilhabe und Betreuungsrecht

Untersuchung der Ausführung sowie der absehbaren Wirkungen der neuen Regelungen der Eingliederungshilfe nach Art 25 Abs. 2 BTHG (Wirkungsprognose)

Mit Artikel 25 Absatz 2 BTHG wird das BMAS ermächtigt, im Einvernehmen mit den Bundesländern die Umsetzung und Wirkung der reformierten Eingliederungshilfe zu untersuchen. Dabei soll festgestellt werden, ob die beiden Ziele der Reform der Eingliederungshilfe erreicht werden: die Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen und eine Dämpfung der Ausgabendynamik.

Das Bundesministerium für Arbeit (BMAS) hat das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft (Bonn) und das ISG  Institut für Sozialforschung und Gesellschaftspolitik (Köln) mit der Wirkungsprognose beauftragt, die bis zum Jahr 2022 durchgeführt wird.

Die Untersuchung hat zwei Schwerpunkte: Im Rahmen einer Implementationsanalyse soll die Umsetzung in allen Gliederungen der Sozialverwaltung beobachtet werden. Besonders im Fokus stehen Strukturen, Prozesse und Entscheidungen der zuständigen Stellen sowie Hindernisse, die zu überwinden waren. Die Auswirkungen auf die betroffenen Menschen werden durch eine prozessbegleitende Befragung von Leistungsbeziehenden zu mehreren Befragungszeitpunkten ermittelt. Für diesen Zweck wird ein Panel aus Leistungsberechtigten nach altem Recht und nach neuem Recht aufgebaut. Durch die Längsschnittperspektive sollen die Auswirkungen der Rechtsbedingungen auf die Lebenssituation der Betroffenen beobachtet werden.

Mitarbeiter: Dr. Dietrich Engels, Alina Schmitz

Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Laufzeit: 2019-2022

Status: laufend

Kooperationspartner: infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft (Bonn)

Themengebiete: ,
Lisa HuppertzUntersuchung der Ausführung sowie der absehbaren Wirkungen der neuen Regelungen der Eingliederungshilfe nach Art 25 Abs. 2 BTHG (Wirkungsprognose)
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