Aktuelle Debatten und bisherige Untersuchungen aus unterschiedlichen Bundesländern verweisen darauf, dass bei Professor*innen an staatlichen Hochschulen im Bereich der W-Besoldung ein Gender Pay Gap besteht. Diese Ergebnisse verdeutlichen, dass Vergütungsstrukturen an Hochschulen nicht nur durch formale Besoldungsordnungen geprägt sind, sondern auch durch institutionelle Praktiken und Aushandlungsprozesse, die Ungleichheiten befördern können. …
Arbeitsbereich Gleichstellung
Gender-Pay-Gap bei Professorinnen und Professoren: Eine Studie zu Ausmaß und Ursachen an Berliner Hochschulen und der Charité
Arbeitsbereich Arbeitsmarktpolitik
Die Bedeutung des gesetzlichen Mindestlohns für die betriebliche Personalgewinnung und Qualifizierung
Das Ziel der Studie ist die Identifikation und Beschreibung der Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns auf die betriebliche Personalgewinnung und Qualifizierung seit der Anhebung des Mindestlohns auf 12 Euro im Oktober 2022 mithilfe eines qualitativen Untersuchungsdesigns. Interessierende Fragestellungen sind u.a. die betriebliche Nachfrage nach und das Angebot von Beschäftigten, die Einstellung …
Arbeitsbereich Gleichstellung
Wirkungsanalyse und Weiterentwicklung von Handlungsansätzen zur klischeefreien Beruflichen Orientierung im Berufsorientierungsprozess
Das Landesberufsorientierungsprogramm BRAFO („Berufswahl Richtig Angehen Frühzeitig Orientieren“) unterstützt Schüler*innen in Sachsen-Anhalt ab Klasse 7 bei einer klischeefreien Berufsorientierung. Durch Kompetenztests und praktische Erkundungen in verschiedenen Berufsfeldern sollen Jugendliche ihre Stärken und Interessen jenseits von Geschlechterklischees entdecken. Ziel ist es, das Berufswahlspektrum zu erweitern und allen Jugendlichen die Chance zu …
Arbeitsbereich Armut und Lebenslagen
Wissenschaftliche Expertise „Digitale Teilhabe von Armutsbetroffenen in NRW“
Vorliegende Studien belegen, dass die Chancen, digital zu partizipieren und von der digitalen Transformation zu profitieren, in der Gesellschaft ungleich verteilt sind. Eine der zentralen Determinanten für Zugangs- und Nutzungsunterschiede ist das Haushaltseinkommen. Weitere Sozialkategorien – wie Bildungsgrad, Geschlecht oder Herkunft – haben ebenfalls Einfluss auf die digitalen Teilhabechancen. Hieraus …
